Kokos in der Praline und in der Naturkosmetik von PonyHütchen

Heute habe ich ein einfaches Pralinenrezept für euch, und zwar selbstgemachte Kokosbällchen, die mich sehr an das Innere vom Bounty und an Raffaello erinnern, aber viel gesünder sind!

Der Vorteil bei selbstgemachten Pralinen ist, dass man genau weiß, was drinnen steckt. Und in diesen Bällchen stecken viele gesunde Zutaten. Das Tolle an diesen Kokosbällchen ist, dass die Zubereitung nur wenige Minuten dauert und dass ihr nur wenige Zutaten für die Pralinen benötigt. Diese sollten aber von höchster Qualität sein! Nur dann kommt der Kokosgeschmack richtig gut zur Geltung. Die Kokosnuss ist ja momentan gerade sehr im Trend – zu Recht, finde ich. Natives Kokosöl kann beispielsweise in der Küche sowie als Körperpflege verwendet werden. Außerdem soll es hoch wirksame Inhaltsstoffe besitzen, die sich sehr positiv auf unseren Körper auswirken. Wichtig ist beim Einkauf darauf zu achten, dass das Kokosöl kaltgepresst ist, aus kontrolliert biologischem Anbau stammt und ungebleicht sowie ungehärtet ist. Mehr dazu könnt ihr hier lesen. Ich verwende gerne die Bio-Kokosprodukte von Dr. Goerg, da ich von der Qualität sehr überzeugt bin. Dr. Goerg setzt Zeichen beim Anbaugebiet, den Arbeitsbedingungen sowie der erntefrischen Verarbeitung der Kokosnüsse. Und das merkt man bei den Produkten. Beim Öffnen der Gläser kommt mir jedes Mal ein zarter, exotischer Kokosduft entgegen und lässt mich von Palmen und Stränden träumen… So, jetzt aber zu den Kokosbällchen :)

Zutaten:
(für ca. 10 Bällchen)

30g Kokosflocken
30g Kokosmus
25g Macadamianüsse
3 EL Ahornsirup (od. Kokosblütensirup)
Kokosraspel zum Wälzen

Zubereitung:

Die Kokosflocken mit den Macadamianüssen in einen Mixer (Zerkleinerer, Blender) geben und kurz mixen. Dann das Kokosmus und den Ahornsirup hinzufügen und so lange mixen bis alles gut vermengt ist und eine schöne Masse daraus entstanden ist. Ein paar kleine Stückchen bleiben. Die Masse in eine Schüssel füllen mit den Händen zu kleinen Bällchen formen. Die Bällchen in Kokosraspeln wälzen und kurz kühlstellen.

Vielleicht überziehe ich sie nächstes Mal noch vor dem Wälzen mit weißer Schokolade – das schmeckt bestimmt auch lecker! Dann würde ich aber weniger Ahornsirup verwenden.

Ich habe euch die Produkte, die ich verwendet habe, in den Zutaten verlinkt, damit ihr sie leichter findet – wenn ihr Interesse habt.

Wie zuvor schon erwähnt, lässt sich Kokosöl aufgrund der wertvollen Inhaltsstoffe auch perfekt in der Naturkosmetik einsetzen. Ich kaufe, so gut es geht, biologische Lebensmittel von lokalen Betrieben und bereite meine Speisen immer frisch zu – mit vielen Kräutern, Gewürzen und guten Ölen. Da ich meinem Körper nicht nur mit der Nahrung, die ich zu mir nehme, etwas Gutes tun möche, achte ich auch beim Kauf von Produkten zur Körperpflege darauf, dass es sich um Naturkosmetik handelt. Kürzlich bin ich beim Stöbern im Internet auf eine tolle Marke aufmerksam geworden, die mir seit dem sehr am Herzen liegt und die ich euch daher heute vorstellen möchte. Es handelt sich dabei leider nicht um etwas zum Essen, aber ich verspreche euch, dass die Produkte so gut duften und so süß aussehen, als wären sie zum Vernaschen ;-)

PonyHütchen steht für handgemachte, vegane Naturkosmetik mit wertvollen Bio-Zutaten. Hinter dem Namen steckt Hendrike, eine liebenswerte, sympathische und lebensfrohe Berlinerin, die mittlerweile in der Schweiz lebt, wo auch die Produkte hergestellt werden. Hendrike ist also der kreative Kopf von PonyHütchen. So entstehen immer wieder neue, lustige und ausgefallene Produktideen in ihrem Kopf, wie beispielsweise die Deocreme #keinhorn die ganz neu auf dem Markt ist. Schaut euch unbedingt das Video von Hendrike an, in dem sie PonyHütchen vorstellt: hier klicken!

PonyHütchen gibt es seit 2008 – mittlerweile gibt es auch einen Shop in Berlin. Sollte ich mal wieder nach Berlin kommen, werde ich definitv den Shop besuchen! In der Zwischenzeit darf ich verschiedenste Deocremes, Handcremes sowie Duschmilch und Körpermilch testen. Dass ein Deo auch eine Creme sein kann, war für mich erstmal neu – doch mittlerweile kann ich es mir gar nicht mehr anders vorstellen. Ich bin wirklich begeistert!

Das Tolle an den Deocremes ist, dass sie keine Aluminiumsalze enthalten, dafür aber wertvolle Inhaltsstoffe wie Bio-Sheabutter, Bio-Kokosöl und Bio-Macadamiaöl aus fairem Handel. Die Deocremes sind mit 50 ml oder 25 ml (Travelsize) erhältlich. Mit der normalen Größe (50ml) kommt man laut Hersteller circa 6 Monate aus. Man benötigt wirklich nur eine klitzekleine Menge, also kann ich mir gut vorstellen, dass die Creme so lange hält.

Besonders fasziniert bin ich von der hübschen Aufmachung und den originellen Namen der Deocremes, wie Honigschütchen, A Perfect Match(a), Rock-a-hula oder Waldnebel. Mittlerweile gibt es schon ein großes Sortiment an Düften, sodass wirklich für jeden etwas dabei ist. Ich mag es gerne zart und blumig und habe mich daher für folgende Düfte entschieden:

Sommermädchen (ja, das bin ich), duftet nach Orangenblüte, Ylang Ylang und Tonkabohne
Cherry Blossom und Blütenzauber (nichts würde besser in diese Jahreszeit passen), duftet nach Jasmin, Lilie und Rose
Kuscheldecke (für graue, verregnete Tage), duftet nach Vanille, Amber und Sandelholz

Ich habe eigentlich keinen klaren Favoriten, da ich alle Düfte toll finde und wähle daher einfach immer spontan, worauf ich gerade Lust hab :-) Was wäre euer Favorit?

Von PonyHütchen gibt es auch schicke Badepralinen mit tollen Motiven, festes Parfum, feste Handcreme, Lip Butter mit knalligen Farben und vieles mehr… Die Körperlotion Blütenzauber zieht sehr schnell ein und hinterlässt ein angenehmes Hautgefühl und die Handcreme Sweet Peach duftet wirklich nach reifen, süßen Pfirsichen. Ich muss aufpassen, dass ich nicht ständig an meinen Händen rieche :D

Wenn ihr Interesse habt, dann schaut euch doch mal Hendrikes Seite an: PonyHütchen

Ich bin so froh, PonyHütchen entdeckt zu haben – mich überzeugt nicht nur die Qualität, sondern auch die Originalität und Kreativität der Produkte :-)

Habt einen bezaubernden Tag!

 

 

Mein neues Lieblingsglas

Ich habe ein neues Lieblingsglas – oder besser gesagt Lieblingsgläser, von denen ich euch unbedingt berichten muss! Und zwar handelt es sich um das Ball Mason Jar mit amerikanischem Design, das momentan voll im Trend ist. Wer viel auf Instagram unterwegs ist, hat diese Gläser sicher schon oft gesehen. Besonders begeistert war ich, als ich Nadines Onlineshop Lieblingsglas entdeckt habe. Nadine hat sich während ihrer Amerikareise in die Ball Mason Jars verliebt und die trendigen Gläser mit nach Deutschland gebracht. Ursprünglich wurden die Gläser als Einmachgläser verwendet, heute werden sie eigentlich für alle möglichen Zwecke benutzt: für Smoothies, für Desserts, zum Kuchen backen (ja, man kann sie auch in den Ofen stellen), als Aufbewahrungsglas etc. Sie sind auch bestens zum Mitnehmen geeignet. Ich nehme mir jetzt jeden Tag ein lunch to go mit :-) Bei Lieblingslas bekommt man die trendigen Gläser in allen möglichen Formen und Größen sowie das passende Zubehör. Klickt euch einfach mal durch – auf der Homepage findet ihr auch viele tolle Rezeptideen!

Hier ist ein Rezept für ein tolles Frühstück, das man schon am Vorabend vorbereiten kann und am nächsten Morgen nur mehr aus dem Kühlschrank nehmen muss. Perfekt für Menschen wie mich, die in der Früh etwas wenig Zeit haben, da sie lieber ein paar Minuten länger im Bett bleiben ;-)

*Heidelbeer-Chia-Pudding mit Kokosjoghurt und Granola*

Chia-Pudding:
Ich mache eigentlich immer eine größere Menge, da sich der Chia-Pudding mehrere Tage im Kühlschrank hält. Die folgenden Rezeptangaben beziehen sich also auf die größere Menge.

3 EL schwarze Bio Chiasamen
150 ml Reis-Kokosmilch, ungesüßt
etwas Vanillepulver (gemahlene Vanille)
etwas Kokosblütensirup

Die Chiasamen in eine Schüssel geben und die Milch und restlichen Zutaten hinzufügen. In der ersten 10 Minuten öfters umrühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Danach den Chia-Pudding in den Kühlschrank stellen und mehrere Stunden oder besser noch über Nacht ziehen lassen.

Sobald der Pudding fertig ist, circa 6 ELdavon in das Ball Mason Glas geben, 1 Esslöffel Heidelbeeren (aufgetaut) unterrühren sodass sich der Chiapudding lila verfärbt. Zwei weitere Esslöffel Heidelbeeren auf den Pudding geben. Mit Kokosjoghurt bedecken und zum Schluss etwas Granola mit Kokosflocken (am besten selbstgemacht) darüberstreuen. Ich habe das Kokosjoghurt nicht gesüßt, wer möchte, kann natürlich etwas Honig oder Kokosblütensirup daruntermischen.

Den Chiapudding habe ich im Ball Mason Glas Elite angerichtet. Ich finde die Form superschön! Toll ist auch, dass man den Chiapudding in allen möglichen Varianten zubereiten kann – also z.B. mit Himbeeren oder Brombeeren oder pur mit frischen Obststücken. Der Phantasie sind also keine Grenzen gesetzt :-)

Da die Temperaturen nun endlich etwas in die Höhe klettern, habe ich auch einen fruchtigen Smoothie gemacht, der richtig Lust auf Sommer und Sonnenschein macht. Für den Smoothie benötigt ihr eine reife Mango, zwei Orangen und ein paar Himbeeren. Die Himbeeren (wenn sie tiefgekühlt sind mit etwas Wasser) in den Mixer geben und pürieren. Das Himbeerpüree in zwei Ball Mason Jars füllen. Dann die Mango in Stücke schneiden, die Orangen schälen und vierteln und alles im Mixer pürieren. Den Mango-Orangen-Smoothie auf das Himbeerpüree geben und für den Swirl-Effekt mit einem Löffel am Glas entlangfahren. Mit Himbeeren dekorieren.

Diesen Smoothie habe ich im Quilted Jar angerichtet – das Muster im Glas macht dieses Ball Mason Jar zum Hingucker!

Und für die Schokofans unter euch, habe ich ein weiteres tolles Rezept, das noch dazu vegan ist :-)

Für den Schoko-Shake braucht ihr 1-2 EL Erdmandelmus, 50 g geschmolzene Zartbitterschokolade und 300-400 ml ungesüßte Reis-Kokosmilch. Anstelle von Erdmandelmus kann bestimmt auch ein anderes Nussmus verwendet werden. Die Milch und das Erdmandelmus in den Mixer geben und kurz mixen. Danach in das Ball Mason Jar (475ml) füllen und die warme Schokolade hinzufügen und unterrühren. Man kann natürlich die Schokolade gleich mitmixen, dann verbindet sich alles zu einem tollen schokoladigen Shake :-)

Ich lasse mir jetzt noch meinen Shake in meinem neuen Lieblingsglas schmecken und wünsche euch einen tollen Tag!

Alles Liebe,

Judith

 

 

 

 

 

 

 

Buchvorstellung: Gesund Kochen & Gesund Backen ist Liebe

Heute möchte ich euch die zwei tollen Bücher der lieben Veronika Pachala von Carrots for Claire vorstellen. Ich bin eigentlich durch Zufall auf Veronikas Blog gestoßen und war sofort begeistert. Die Blogbeiträge sind mit sehr viel Liebe gestaltet und immer mit einer persönlichen Geschichte aus dem Leben versehen und den gleichen Charme versprühen auch die beiden Bücher Gesund Kochen ist Liebe und Gesund Backen ist Liebe.

Gesund Kochen ist im ZS Verlag erschienen und umfasst mehr als 80 Rezepte. Veronika verwendet für ihre Rezepte natürliche Zutaten und gesunde Zuckeralternativen anstelle von raffiniertem Zucker. Außerdem kocht sie ohne Kuhmilch und ohne Weizen, da bei ihrer kleinen Tochter Claire Unverträglichkeiten festgestellt wurden. Veronika hat sich daher auf die Suche nach anderen Mehlsorten gemacht.

Das Buch ist in folgende Kapitel unterteilt:

– Mein Vorratsschrank
– Milch, Fleisch, Fisch & Eier (der richtige Umgang mit tierischen Produkten)
– Smoothies, Drinks & Frühstück
– Salate, Suppen & kleine Gerichte
– Hauptgerichte
– Süßes und Gebäck

Im ersten Kapitel stellt Veronika die wichtigsten Zutaten vor, die in ihrem Vorratsschrank zu finden sind, wie z.B. Nüsse & Samen, Getreide und Pseudogetreide (Amaranth, Hirse etc.), Fette & Süßungsmittel (Natives Kokosöl, Kokosblütenzucker, Birkenzucker etc.) und Superfoods (Baobab, Chia-Samen, Hanfsamen etc.) Danach folgen viele tolle Rezepte, wie z.B. Warme Overnight-Oats mit Maulbeeren zum Frühstück, Tortilla-Wraps mit selbstgemachten Fladen, Süßkartoffel-Patties mit roter Beete und eine vegane Nuss-Nougat-Creme-Torte, die zum Dahinschmelzen aussieht! Die Rezepte sind sehr gut beschrieben mit Schritt-für-Schritt Anleitungen und fast zu jedem Rezept gibt es noch einen zusätzlichen Tipp bzw. Tipps für andere Varianten. Besonders toll klingt die Himbeer-Chia-Marmelade!

Ein tolles Buch mit vielen interessanten, neuen Rezeptideen!

Gesund Backen, das zweite Buch von der passionierten Bloggerin, ist heuer im Riva Verlag erschienen. In diesem Buch geht es, wie der Titel schon sagt, ums Backen mit gesunden und natürlichen Zutaten, ebenfalls wieder ohne Kuhmilch, Weizenmehl und raffiniertem Zucker. Außerdem findet man auch vegane und glutenfreie Rezepte in Veronikas zweitem Buch.

Das Buch ist in folgende Kapitel unterteilt:

– Wunderbare und gesunde Backzutaten
– Feine Kuchen und beerige Tartes
– Fantastische Torten und Tartelettes
– Allerlei Muffins, Brownies und Gebäck
– Raffinierte Waffeln, Strudel und Brote
– Süßes zu Weihnachten

Im ersten Kapitel stellt die Autorin wieder die wichtigsten Zutaten vor, die sie zum Backen verwendet. Darunter die verschiedensten Getreide- und Mehlsorten, wie Erdmandelmehl, Süßlupinenmehl und Teffmehl. Zum Süßen bevorzugt Veronika alternative Süßmittel, wie Ahornsirup, Birkenzucker, Datteln, Reissirup und Kokosblütenzucker. Da Veronika keine Kuhmilch verwendet, greift sie beim Kochen und Backen auf Pflanzenmilch zurück. Toll finde ich auch, dass sie Alternativen für Eier vorstellt, wie z.B. Chia-Eier oder Leinsamen-Eier.

Jedes Rezept ist, wie schon im Vorgängerbuch, detailliert beschrieben und mit einem sehr ansprechenden Foto versehen. Besonders süß finde ich die Biskuitlollies mit Chiakonfitüre und die pinkfarbenen Nusstartelettes. Im Buch findet man auch einige Brotrezepte wie Amaranth-Dinkelbrot oder Hirsebrot!

Ich werde bestimmt das eine oder andere Rezept ausprobieren!

 

Ein herzliches Dankeschön an den ZS Verlag und Riva Verlag, die mir die Bücher als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben!

Buchvorstellung: Die Grüne Küche Smoothies & Co

Jetzt wo endlich der Frühling wieder beginnt und das regionale Angebot an frischem Gemüse und Obst wieder größer wird, bekomme ich wieder mehr Lust auf selbstgemachte Smoothies und Säfte. Smoothies sind ja eh schon seit einiger Zeit im Trend und ich muss sagen, dass ich auch ganz verliebt in diese erfrischenden Getränke bin :-)

Daher möchte ich euch heute ein wirklich tolles Buch vorstellen, in dem ihr viele kreative Rezepte für Smoothies und Säfte findet: Die Grüne Küche Smoothies & Co von David Frenkiel und Luise Vindahl. Das „Blogger-Paar“ kenne ich schon lange durch Instagram und ich bin immer wieder von ihren ausgefallenen, vegetarischen Kreationen fasziniert. Schaut euch also unbedingt den Blog der beiden an: The Green Kitchen Stories.

Smoothies & Co ist bereits das dritte Buch von Luise und David, das, wie schon die ersten beiden Bücher, ebenfalls im Knesebeck Verlag erschienen ist.


(c) Knesebeck Verlag

Das Buch ist in folgende Kapitel unterteilt:

– Wissenswertes zur Zubereitung
– Unsere Smoothies-Vorratskammer
– So gelingen perfekte Smoothies
– Geräte und Ausrüstung
– Tipps & Tricks
– Grundrezepte
– Einfache Smoothies
– Absolute Hingucker
– Nussmilch-Variationen
– Säfte
– Desserts

In den ersten Kapiteln verraten die Autoren nicht nur Tipps und Tricks wie man leckere Smoothies zaubert sondern sie beschreiben auch jene Zutaten genau, die sie in ihren Getränken verwenden: jede Menge an frischem Obst und Gemüse, verschiedenste Pflanzenmilchsorten, Nüsse, Samen und Kerne sowie Superfood und Proteinpulver. Die Grundrezepte umfassen die Herstellung von Nussmus, Granola und Müsli sowie die Zubereitung von Chia-Pudding. Die Rezepte sind sehr genau beschrieben sodass man eigentlich nichts falsch machen kann :-)

Besonders toll finde ich das Kapitel „Absolute Hingucker“, den das sind sie wirklich! In diesem Kapitel sieht man wie kreativ die beiden Autoren sind. Den cremigen Pfirsich Melba und das Mango-Chia-Parfait muss ich auf jeden Fall mal ausprobieren. Der Sommer kann also kommen :-) Die Desserts (Apfelkuchen im Glas, Beeren-Salzkaramell-Semifreddo) klingen ebenfalls sehr verlockend.


(c) Knesebeck Verlag

Jedes Rezept ist mit einem wunderschönen Foto ausgestattet. Auf einigen Bildern sieht man auch die kleinen Kinder der beiden, die wirklich entzückend sind! Für einige Rezepte benötigt man eher außergewöhnliche Zutaten, die man vielleicht nicht alle auf Vorrat zuhause hat, sie sollten jedoch in jedem Bio-Supermarkt bzw. Reformhaus zu finden sein. Ansonsten lassen sich die Rezepte gut abwandeln sodass man trotzdem ein tolles Ergebnis hat.

Selbst wenn ich kein Smoothie-Fan wäre, würde ich mir dieses Buch schon allein wegen der Fotos kaufen – die sind einfach bezaubernd!

 

Vielen Dank an den Knesebeck Verlag, der mir dieses tolle Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

 

Zur Weihnachtszeit

Freut ihr euch auch schon aufs Christkind? In ein paar Tagen ist es soweit.. Um euch die Wartezeit ein wenig zu versüßen, habe ich drei leckere Rezepte für euch, die ich zu dieser Jahreszeit besonders gern esse :-)

*Brownie-Cupcakes gefüllt mit selbstgemachtem Karamell*

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Zutaten

für ca. 10 Cupcakes

Für die Karamellcreme

(ergibt ca. 1 Marmeladenglas)

150 g Kristallzucker
200 ml Sahne
25 g weiche Butter
1 Prise Salz

Die Karamellcreme sollte schon am Vortag zubereitet werden.

Für das Frosting

90 g weiche Butter
90 g Puderzucker
175 g Frischkäse
ca. 10 TL Karamellcreme

Für den Brownie-Teig

140 g Zartbitterschokolade
120 g Butter
2 Eier
120 g Rohrohrzucker
70 g Dinkelmehl

Zubereitung

Karamellcreme

Einen Teil des Zucker in einen Topf geben und bei niedriger bis mittlerer Hitze schmelzen. Sobald der Zucker zu schmelzen beginnt, nach und nach den restlichen Zucker darüberstreuen. Nicht umrühren bis der Zucker geschmolzen ist!

Sobald der Zucker geschmolzen ist und eine hellbraune Farbe angenommen hat, den Topf vom Herd nehmen und die Sahne dazugießen – Vorsicht, es kann durch den Temperaturunterschied aufquallen! Den Topf zurück auf den Herd stellen, Salz hinzufügen und umrühren bis sich alle Stücke aufgelöst haben. Die Butter hinzufügen und umrühren. Darauf achten, dass die Karamellcreme nicht zu dunkel wird, sonst schmeckt sie bitter! Wenn man einen Löffelrücken vollständig mit dem Karamell überziehen kann ist die Creme fertig. In ein sauberes Marmeladenglas füllen und kühlstellen.

Frosting

Die Butter schaumig rühren. Den Puderzucker darübersieben und weitermixen. Den Frischkäse hinzufügen und weitermixen bis die Masse schön cremig ist. Karamell portionsweise mit einem Löffel unterühren. Die Creme für circa 1 Stunde kühlstellen.

Brownie-Teig

Die Schokolade mit der Butter bei niedrigster Hitze in einem Topf schmelzen und leicht abkühlen lassen. Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Schokolade nach und nach zur Ei-Zucker-Masse gießen und weitermixen bis alles gut vermengt ist. Das Mehl sieben und unter die Ei-Zucker-Masse heben. Den Teig gleichmäßig auf die Cupcake-Förmchen aufteilen. Die Cupcakes bei 160° Heißluft circa 20 Minuten backen. Der Teig soll innen noch etwas weich sein. Aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Cupcakes dekorieren

Das Karamellfrosting in einen Spritzbeutel mit französischer Sterntülle füllen. Mit einem Messer ein kleines Stück in der Mitte der Brownie-Cupcakes herausschneiden. Etwas Karamell in das Loch füllen und anschließend wieder vorsichtig mit dem herausgeschnittenen Kuchenteil bedecken. Das Frosting auf die Cupcakes spritzen. Mit Karamell dekorieren.

*Schoko-Mandel-Torte gefüllt mit Nougatcreme*

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Zutaten

Für die Walnusskekse

120 g Mehl
100 g gemahlene Walnüsse
50 g Puderzucker
100 g Butter

Nuss-Nugat-Aufstrich

Für die Tortenböden

(Zwei Tortenformen zu je Ø 15 cm)

100 g Zartbitterschokolade
6 Eier
1 Prise Salz
225 g Rohrohrzucker
225 g weiche Butter
90 g feines Dinkelmehl
¾ TL Backpulver
90 g gemahlene Mandeln

Für die Nugatcreme

150 g Nuss-Nugat-Masse oder Schokolade
100 g Mascarpone
50 ml Sahne

Für die Zartbitter-Ganache

100 g Zartbitterschokolade
100 ml Sahne

Zubereitung

Walnusskekse

Mehl, Walnüsse und Zucker vermischen. Dann die Butter in Stücke schneiden und hinzufügen. Alles mit den Händen verreiben und schnell zu einem Teig verarbeiten. Mindestens für eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Den Backofen auf 190° Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Walnuss-Keks-Form mit Butter einfetten. Die Mulden mit Teig füllen und für circa 8 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und ein wenig in der Form abkühlen lassen. Dann die Kekse vorsichtig aus der Form lösen und vollständig abkühlen lassen. Die Walnusshälften mit etwas Nuss-Nugat-Aufstrich zusammenkleben.

Tortenböden

Den Backofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen. Die Eier trennen und die Eiklar mit dem Salz locker aufschlagen. Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Eigelbe einzeln unterrühren. Die Schokolade hinzufügen und kurz weitermixen. Die Hälfte des Eischnees unterheben. Das Mehl mit dem Backpulve in eine Schüssel sieben und mit den Mandeln vermischen. Die Mehl-Mandel-Mischung vorsichtig unter den Teig heben. Zum Schluss den restlichen Eischnee unterheben. Den Teig gleichmäßig auf zwei eingefettete Tortenformen aufteilen und für circa 40 bis 45 Minuten backen. Mit einem Stäbchen prüfen, ob der Teig durchgebacken ist. Die Formen aus dem Ofen nehmen und für fünf bis zehn Minuten abkühlen lassen. Dann vorsichtig die Böden aus den Formen lösen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.

Nugatcreme

Die Nuss-Nugat-Masse über einem Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen. Mascarpone hinzufügen und glattrühren. Die Sahne locker aufschlagen und vorsichtig unter die Nugatmasse heben. Für 30 Minuten kühlstellen, sollte die Creme zu weich sein. Ansonsten kann sie gleich verwendet werden.

Zartbitter-Ganache

Die Schokolade hacken und in eine Schüssel geben. Die Sahne in einem Topf leicht erhitzen – sie soll nicht kochen – und über die Schokolade gießen. Circa eine Minute stehen lassen und dann glattrühren. Abkühlen lassen und so lange stehen lassen bis sie nicht mehr ganz so flüssig ist.

Torte zusammensetzen

Die Tortenböden einmal waagrecht halbieren. Zwei bis drei Esslöffel von der Nugatcreme auf den untersten Tortenboden streichen und mit dem zweiten Tortenboden bedecken. Den vorigen Vorgang zwei Mal wiederholen. Mit dem letzten Tortenboden mit der Unterseite nach oben abschließen. Die Torte mit der Zartbitterganache einstreichen. Mit einer Palette die Creme glätten. Dabei die Palette seitlich an der Torte anlegen und den Tortenteller dabei drehen. Die Torte kurz stehen lassen sodass die Ganache ein wenig trocknen kann. Mit den Walnusskeksen dekorieren.

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*Weihnachtlicher Tannenbaum-Gugelhupf*

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Zutaten

4 Eier
190 g Rohrohrzucker
1/8 l Wasser
1/8 l neutrales Öl
1/2 TL Vanillezucker

1 Prise Vanillepulver
200 g feines Dinkelmehl
1 TL Backpulver
2-3 EL Kakaopulver

Zubereitung

Die Eier trennen und die Eiklar mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen. Die Eigelbe mit dem Zucker, Vanillezucker und -pulver und dem Wasser dickschaumig aufschlagen. Das Öl hinzufügen und noch ein wenig weitermixen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und in eine Schüssel sieben. Anschließend unter die Ei-Zucker-Masse heben. Zuletzt den Eischnee vorsichtig unterheben.

Den Backofen auf 170° Heißluft einschalten. Die Tannenbaum-Backform gut einfetten und mit Mehl bestauben. Ein Drittel des Teiges in die Form füllen. Ein weiteres Drittel mit dem Kakao mischen und auf dem hellen Teig verteilen. Zum Schluss das letzte Drittel Teig dazugießen. Den Kuchen ca. 45-50 Minuten backen bis er schön gebräunt ist. Mit einem Stäbchen testen, ob der Teig durchgebacken ist. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und kurz in der Form stehen lassen. Dann vorsichtig auf ein Gitter stürzen und abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben.

 

Viel Freude beim Nachbacken!

Alles Liebe

Judith

Blaubeer-Pancakes-Törtchen & Nordic Blues

Ich kann es kaum glauben, dass schon Oktober ist. Vor gar nicht allzu langer Zeit bin ich erst von New York zurück gekommen und wir hatten Temperaturen bis zu 35 Grad. Mittlerweile ist der Herbst eingekehrt und ich habe meinen Wintermantel ausgepackt. Auch wenn ich es kaum glauben kann, dass der Sommer schon wieder vorüber ist, liebe ich den Wechsel der Jahreszeiten. Ich liebe es, wenn die Blätter sich goldig verfärben, eine kühle Brise durch die Haare weht und man im Park die letzten warmen Sonnenstrahlen einfangen kann. Wenn man es sich abends mit einer Tasse Tee auf dem Sofa gemütlich machen kann und sich wieder auf die Herbst- und Winterrezepte freut :-) Warmer Apfelkuchen steht schon seit zwei Wochen auf meiner To Do – Liste. Genauso wie ein Blaubeer-Pancakes-Törtchen! Ich habe nämlich ein neues Geschirr von Ib Laursen – eine meiner absoluten Lieblingsfirmen! Als ich im Katalog von Ib Laursen geblättert habe, habe ich mich sofort in das Farbthema Nordic Blues verliebt. Besonders schön finde ich die Kombination von Weiß, Latte, Nordic Blue und Cornflower. Von der Mynte Serie gibt es Tassen, Teller, Schüsseln, Rührschüsseln und Backformen in diesen Farben. Ich habe mich unter anderem für diese hübsche Rührschüssel entschieden: Perfekt zum Zubereiten für meinen Pancake-Teig.

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Außerdem habe ich mich für kleine Kaffeebecher, Teller und Schüsseln in dieser Farbkombination entschieden. Aus der Casablanca-Serie gibt es ebenfalls Tassen und Schüsseln, die zu dieser Farbkombination passen, wie zum Beispiel die blau-grau gestreifte Schüssel, die ihr auf dem Bild sehen könnt.

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Im Katalog habe ich außerdem superschöne Pölster entdeckt, die perfekt zum Geschirr passen, und zwar in den Farben staubigblau und hellgrau.

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Nun zum Rezept für das Blaubeer-Pancakes-Törtchen:

Zutaten:

3 Eier
1 Prise Salz
250 ml Sauerrahm (Schmand)
2 EL Honig
150 g feines Dinkelmehl
¼ TL Backpulver

etwas Butter
Sahne
Blaubeermarmelade und Blaubeeren

Zubereitung

Die Eier trennen und die Eiklar mit einer Prise Salz zu einem lockeren Eischnee schlagen. Eigelbe, Sauerrahm, Honig und eine Prise Salz in einer Schüssel verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver darübersieben und unterrühren. Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben.
Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen, zwei Esslöffel vom Teig in die Pfanne geben und verteilen. Die Pancakes sollten circa 8 cm Durchmesser haben. Wenn die Unterseite leicht gebräunt ist, den Pancake wenden bis auch die zweite Seite leicht gebräunt ist. Aus der Pfanne nehmen und auf einen Teller legen. Den Vorgang wiederholen bis der Teig aufgebraucht ist.

Die Pancakes übereinander legen und dazwischen mit Blaubeermarmelade bestreichen. Zum Schluss circa 100 ml Sahne locker aufschlagen (eventuell leicht zuckern) und auf das Pancake-Törtchen streichen. Mit Blaubeeren und Puderzucker dekorieren. Den restlichen Schlag zu den Pancakes reichen.

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 Ich wünsche euch einen wunderschönen Herbst!

Alles Liebe

Judith